Insemination (IUI): schonende assistierte Befruchtung

Ihre Insemination beim Kinderwunschzentrum Mittelrhein in Koblenz & Neuwied

Die intrauterine Insemination (IUI) ist eine Methode der künstlichen Befruchtung, die besonders einfach und schonend abläuft. Für die Durchführung wird Samenflüssigkeit im Labor aufbereitet und direkt in die Gebärmutter eingebracht.

Die Insemination eignet sich insbesondere bei leichteren Einschränkungen der Fruchtbarkeit, bietet im Vergleich aber geringere Erfolgschancen als andere Methoden wie IVF oder ICSI. Gerne beraten wir Sie im Kinderwunschzentrum Mittelrhein in Neuwied und Koblenz zu den Möglichkeiten Ihrer Insemination!

 

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Zwei Eltern halten Händchen mit ihrem Kind und gehen im Herbstwald spazieren.

Was ist eine Insemination (IUI)?

Die intrauterine Insemination (IUI) ist eine besonders schonende Methode der künstlichen Befruchtung. Hierbei werden besonders aufbereitete, „gewaschene“ Spermien zum Zeitpunkt des Eisprungs in die Gebärmutter übertragen.

Dadurch können die Chancen auf eine Schwangerschaft bei ungewollter Kinderlosigkeit erhöht werden. Die Insemination zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie schonend, schmerzfrei, ohne Operation oder Narkose möglich, kostengünstig und gleichzeitig effektiv ist.

 

Wie läuft die Insemination ab?

Eine grafische Darstellung der Durchführung einer Insemination.

Bevor eine Insemination durchgeführt wird, muss zuerst überprüft werden, aus welchem Grund eine ungewollte Kinderlosigkeit vorliegt. Dafür eignen sich verschiedene Diagnosemethoden wie ein Spermiogramm, ein Ultraschall und Blutuntersuchungen.

Legen die Befunde nah, dass eine Insemination eine erfolgsversprechende Behandlungsmethode ist, kann mit der Behandlung gestartet werden. Diese läuft in drei Schritten ab:

  1. Überwachung des Zyklus: Die Reifung der Eizelle wird per Ultraschall beobachtet, um den perfekten Zeitpunkt zu ermitteln. Falls nötig, kann die Reifung mit leichter Hormongabe unterstützt werden.
  2. Eisprung abwarten/auslösen: Das Timing ist relevant. Um das zu garantieren, kann der Eisprung ggf. mit einer Auslösespritze herbeigeführt werden.
  3. Samenaufbereitung & -übertragung: Zum Zeitpunkt des Eisprungs werden besonders aufbereitete, „gewaschene“ Spermien mit Hilfe einer Spritze und eines dünnen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle übertragen. Die Behandlung erfolgt ambulant ohne Narkose.

 

Für wen eignet sich die Insemination?

Die Insemination kommt bei Paaren mit leichten Einschränkungen der Fruchtbarkeit zum Einsatz. Zumeist handelt es sich um leichte Einschränkungen der Samenqualität des Mannes, doch auch Probleme im Bereich des Gebärmutterhalses können eine Insemination notwendig machen.

Auch gewisse Störfaktoren im Bereich des Muttermundes können ein Aufsteigen der Spermien in die Gebärmutterhöhle hemmen und somit eine Behandlung notwendig machen. Bei völligem Fehlen von Spermien des Partners (zum Beispiel in Folge einer Operation oder Strahlentherapie) kann die Insemination auch mit Spendersamen (heterologe Insemination) durchgeführt werden.

Generell kann die Insemination auch immer dann eine sinnvolle Methode sein, wenn keine ursächlichen Faktoren für den unerfüllten Kinderwunsch nachweisbar sind. Auch dann ist eine Behandlung erfolgsversprechend.

Drei Vorteile der IUI

Schonende Behandlung

Die Behandlung selbst ist unkompliziert, schmerzfrei und kommt ohne Risikofaktoren wie Narkose oder starke Hormonbehandlungen aus.

Flexible Möglichkeiten

Ob natürlicher Zyklus, leichte hormonelle Unterstützung oder Anwendung von Spendersamen – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Günstige Durchführung

Die Kosten für eine Insemination fallen im Vergleich zu anderen Methoden der assistierten Reproduktionsmedizin deutlich geringer aus.

Insemination mit dem Kinderwunschzentrum Mittelrhein

Die drei Ärzte des Kinderwunschzentrums Mittelrhein stehen vor dem Koblenzer Schloss.

Im Kinderwunschzentrum Mittelrhein führen unsere erfahrenen Ärzte Ihre Insemination in unseren Niederlassungen in Koblenz und Neuwied durch. Wir blicken auf über 25 Jahre Erfahrung in der Reproduktionsmedizin und haben in dieser Zeit über 10.000 geborene Kinder durch unsere Mithilfe zu verzeichnen.

Unsere Erfolgsquote bestätigt unsere gute Arbeit: Jedes Jahr werden etwa 70 % unserer Paare schwanger. Eine häufige Methode dabei ist die Insemination. Ob im natürlichen Zyklus oder mit hormoneller Unterstützung, homolog oder heterolog – wir unterstützen Sie auf Ihrer persönlichen Kinderwunschreise, indem wir Ihre Insemination durchführen. Lernen Sie uns und unsere Praxis gerne in einem persönlichen Gespräch kennen!

 

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FAQ: häufige Fragen zur Insemination (IUI)

 

Was kostet die Insemination?

Die Kosten für eine Insemination können ungefähr zwischen 200 und 1000 Euro pro Zyklus liegen. Diese große Spanne ergibt sich daraus, dass – je nach konkretem Befund – zusätzliche Hormonstimulation zur Eireifung notwendig sein kann.

Für die Insemination ohne Hormonstimulation liegen die Kosten zumeist unter 500 Euro (inkl. Spermienaufbereitung und Ultraschall), mit Hormonstimulation liegen sie eher zwischen 500 bis 1000 Euro.

Eine verlässliche Kosteneinschätzung erhalten Sie von uns im Rahmen Ihrer individuellen Befunde. Ohne vorherige Untersuchung können wir dazu keine genauen Aussagen tätigen.

Übernehmen Krankenkassen die Kosten für eine Insemination?

Oft werden die Kosten für eine Insemination in gewissem Rahmen von Krankenkassen übernommen. Dazu müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein (z. B. Familienstand, Alter der Frau, Nachweis der Notwendigkeit). Darüber hinaus gilt im Normalfall das Verursacherprinzip, es zahlt also oft nur die Krankenkasse der Person, deren Befunde für die ungewollte Kinderlosigkeit sorgen.

Sind alle Voraussetzungen für die Übernahme gegeben, werden oft 50 % der Kosten für mehrere Zyklen übernommen. Auch private Krankenversicherungen und Beihilfen übernehmen häufig Kosten im ähnlichen Rahmen.

Gibt es Förderungen für die Insemination?

Nein, die Insemination zählt nicht zu den geförderten Maßnahmen der assistierten Reproduktion des Landes Rheinland-Pfalz. Diese Fördergelder sind ausschließlich den aufwendigeren Behandlungen IVF und ICSI vorbehalten.

Wie hoch sind die Erfolgschancen der Insemination?

Die Erfolgschancen liegen – in Abhängigkeit vom Alter der Frau – zwischen ca. 5–15 %. Dabei gilt: Je jünger die Frau bei der Behandlung ist, desto höher liegen die Erfolgschancen. Ab einem Alter von 35 Jahren sinken sie kontinuierlich. Mit mehreren Versuchen sind kumulative Schwangerschaftschancen von etwa 25–40 % erreichbar.

Birgt die Insemination Risiken?

Die Insemination birgt keine nennenswerten Risiken. Es handelt sich um eine besonders schonende Methode der assistierten Reproduktionsmedizin. Beim Einbringen der Spermien mit dem Katheter kann es in seltenen Fällen zu leichten Blutungen/Reizungen der Schleimhaut kommen.

Darüber hinaus kann jede Form der Medikamentengabe (z. B. zur Unterstützung der Eireifung oder zur Auslösung des Eisprungs) gewisse Nebenwirkungen mit sich bringen, über die wir Sie aber vor Behandlung ausgiebig aufklären. Insgesamt ist die Insemination als besonders schonend und unkompliziert anzusehen.

Bis zu welchem Alter ist die Insemination möglich?

Grundsätzlich können wir bei Ihnen eine Insemination durchführen, bis die Eireifung der Frau im Zuge der Menopause stoppt, was normalerweise zwischen einem Alter von 40 bis 50 Jahren passiert.

Gerade eine Erstschwangerschaft in so einem reifen Alter ist aber mit vielen Risiken verbunden. Darüber hinaus sinken die Erfolgschancen für eine Schwangerschaft ab einem Alter von 35 Jahren kontinuierlich. Es ist also ratsam, mit der Insemination lieber früh als spät zu beginnen.

Kann eine Insemination auch mit Spendersamen durchgeführt werden?

Ja, bei völligem Fehlen von Spermien des Partners (zum Beispiel in Folge einer Operation oder Strahlentherapie) kann die Insemination auch mit Spendersamen (heterologe Insemination) durchgeführt werden.

Was ist der Unterschied zwischen homologer und heterologer Insemination?

Bei der homologen Insemination werden die Spermien des Partners verwendet, bei der heterologen Insemination kommen Spendersamen zum Einsatz.

Welche Alternativbehandlungen zur Insemination gibt es?

Alternativen zur Insemination sind die IVF, die ICSI und die IVF/ICSI Naturelle. Diese Methoden sind jedoch aufwendiger, mit einer höheren Belastung verbunden und auch teurer, weshalb wir raten, die Möglichkeit einer Insemination zu nutzen, sofern sie besteht.

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